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| Reviews |
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| English language reviews |
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Vital Weekly 716
I never heard of the Melanchoholics, which apparently is a trio from Germany, who have a conventional line up of guitar, bass and electronic sounds. They come from a background of death metal, grindcore and industrial music - yet this isn't shown on this 7". The music is very coherent here, with a great moody piece on the a-side, which fades out - unfortunately as this could have lasted much longer (one of those major disadvantages of the format). The other side has a like wise moody tune, but here the guitar sounds out. Lots of reverb to create a lot of melancholy. This works more as a song, rather than an outtake, and makes a wonderful 7". Who are they I wondered? (FdW) |
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| Bad Alchemy
65 Accordion tunes, slow motion guitars and electronics. On “Masking My Monkeys” the three guys once again live up to their name. As dark as dark ambient can be. Within the creaking loop- and delay-drones of “Message for the Operator” there is some sort of grumbling voice... mysterious. The messege lies beneath the shady melancholy of the guitars themselves: feed the ghosts. (excerpt, translated by Ulp) |
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| unruhr.de The first vinyl by MELANCHOHOLICS comes as part of drone-records' 7-ich series: appropriate. “Like thundersrorms in july is one of the best pieces of music by Melanchoholics so far. The song seems to take endless time (5.35 min.) before the trademark guitars set in with a super-catchy chords based melody. Its almost insane to put a track like this on a 7-inch-record. “Message for the Operator” continues in with the same mood and quality. The electronic soundscapes set in like lurid instruction cut into delicious slices by pure bass brutalism. Great! (excerpt, translated by Ulp) |
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| Black Magazin There is nothing ground breaking new on this record by MELANCHOHOLICS. But the sticky and hypnotic sound once again stands strong for its self. A soundtrack to the movie thats playing within your head. I'll prepare a cake for the first person to tell me, who's voice is speaking on “Message for The Operator” . (excerpt, translated by Ulp) |
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| nonpop.de
MELANCHOHOLICS create a blackened mélange made of Drones, Doom Ambient and Industrial. It's been a long time since I gave a record as much plays in a row as I did with this one. Thicker than the thickest soundtrack. MELANCHOHOLICS spread a magic, compareable to LAND from France. Incredible, you can almoust touch and feel the music. The Artwork by Emanuel Strixner fits perfectly to both tracks - a must see. You need to buy this record. (excerpt, translated by Ulp) |
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German language reviews |
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| Bad Alchemy 65 Die MELANCHOHOLICS lassen für ihr Masking My Monkeys (DR-98, EP, blue vinyl) Jugendstilteufelchen an einer orientalischen Skyline turnen (Artwork: Emanuel Strixner). Mit Akkordeon, Slow-Motion-Gitarre und Electronics macht das Trio seinem Namen aber wieder alle Ehre. As dark as Dark Ambient can be. Mit Enzianspirit aus der Wurzel der Blauen Blume. In den kratzigen Loop- und Delaydrone von ‚Message for the Operator‘ ist eine knarrige Stimme mit eingemischt, unverständlich. Die Botschaft liegt in der verschleppten, schattendunklen Melancholie der Gitarrenschläge selbst: Feed the ghosts. [BA 65 rbd] |
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| unruhr.de erstes vinyl im hause melanchoholics und das als teil der drone-records 7-inch serie: angemessen, das. und: „like thunderstorms in july“, der opener, ist einer der besten tracks, die ich von den melanchoholics bisher gehört habe (und das, wo beide bisherigen VÖs schwer empfohlen sind, auch heute noch, die „a single act of carelessness“, z.b.). und: eigentlich komplett verrückt, so auf einer 7-inch zu arbeiten: das stück lässt sich (gefühlt) alle zeit der welt, bevor die in ihrer art trademarkcharakter besitzenden gitarrenlinien von benedikt einsetzen, eine andeutung einer super-catchy akkord-melodie einbringen und die 5.35 eigentlich um sind. “message for the operator“ setzt qualität und stimmung fort und während lutz in seiner für außenstehende unverständlichen art eben diese anweisungen in den raum stellt, schneidet phillip mit seinem abstrahierten bass-brutalismus das ganze in mundgerechte portionen. gross! ps: siebdruckcover + -inlay in wechselnden farben um blaues vinyl. …und jetzt die doppel-LP, bitteschön. [N / unruhr] |
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| Black Magazin Es gilt im Leben doch stets, Kontrapunkte zu setzen, um sich des Raumes dazwischen bewusst zu werden – Frühling, Sonnenschein und Blütenduft draußen – das bedeutet, MELANCHOHOLICS auflegen drinnen! Eigentlich haben mich die drei sympathischen Jungs ja schon auf ihrer Seite, sobald ich die 7“ (immerhin ihr erstes Vinyl-Release!) ausgepackt habe – eine durchweg liebevolle Gestaltung; aufklappbares Sleeve (welches es in sechs verschiedenen Farb-Ausführungen gibt); schwarzes, kartoniertes Beiblatt mit silbernem Druck und als Krönung das königsblau-transparente Stück Vinyl inklusive Ritzung („Feeding The Ghosts“). Musikalisch wird auf dieser auf 300 Stück limitierten 7“ (natürlich abspielbar auf 33 rpm) nichts schockierend Neues geboten, doch das muss ja auch nicht sein, da der atmosphärisch-hypnotisierend-klebrig-düstere Drone-Sound immer wieder für sich spricht. Die Musik zu dem Film in deinem Kopf, wenn du in dich hineinfällst. Gerne mal mit BOHREN & DER CLUB OF GORE verglichen, sind die MELANCHOHOLICS mit der Besetzung von Gitarre (Benedikt), Bass (Philip) und Elektronik (Lutz) ein ungewöhnliches Trio- sind ihre Wurzeln und Querverbindungen doch teils im Death Metal und Grindcore, teils im Industrial zu finden – womit wir wieder bei Kontrapunkten wären. Die zwei Stücke der EP jedenfalls, „Like Thunderstorms In July“ sowie „Message For The Operator“, lohnen sich in jedem Falle und wer herausbekommt, von wem das rätselhafte Voice-Sample stammt (könnte von Anton La Vey über Johnny Cash bis hin zu Herrn Müller von nebenan so ziemlich jeder sein), kriegt von mir einen Kuchen gebacken. (F.S.) |
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| nonpop.de Mann, was hatten die Jungs vermutlich Spaß bei der Namensgebung! MELANCHOHOLICS, das erinnert an schrill-bunte Popbands aus der New Romantic-Zeit Anfang der 1980er-Jahre, was mit der Musik der drei nun wirklich gar nichts zu tun hat. Dunkel ist es dort, wo das Trio wohnt, zäh tropfen die Sekunden nach Mitternacht von der Uhr. Musik "that might either carry you away or lets you jump out of the window", wie es in der Eigenbeschreibung des Projektes heißt, wovon selbstverständlich ersteres zutrifft. Unter der Regie von LUTZ BAUER, Chef des kleinen deutschen Noiselabels DEAFBORN, produzieren die MELANCHOHOLICS eine schwarze Melange aus Drones, Doom, Ambient und Industrial mit dem Ziel, so einsam und melancholisch wie möglich zu klingen. Zwei Instrumente aus den Anfangstagen in Death Metal- und Grindcore-Gefilden haben Lutz, Philip und Benedikt behalten: Bass und E-Gitarre. Andere, eher genreferne wie ein Akkordeon sind neu dazu gekommen. "Like Thunderstorms In July" startet mit den klassischen, quietschenden Zugbremsen, die allerdings schnell in dicken Layern aus Ambientdrones verschwinden. Wolkengleich verdichtet sich der Sound, um wieder zu zerfasern, vorbeizuwehen und an großen, metallenen Wänden entlang ins Endlose zu gleiten. Ab und zu zerrt ein noisiges Geräuschlein, tutet ein warmes, behäbiges Nebelhorn, und dann steigt tatsächlich ein blechernes Akkordeon ein, spielt einzelne Töne, zwei bis drei Stück. Das knackende, klickernde Geräusch klingt wie die Sprache Außerirdischer in Alienfilmen (z.B. in "District 9"). Zum Ende hin tauchen schließlich wehmütige Gitarrenakkorde auf, im Hintergrund tönt weiter ein Drone-Chor aus hohlen Mündern. Wahnsinnige Leere, ein einsamer Rausch. "Message For The Operator" wird um Millisekunden schneller, in eine Art Zeitlupensäge hinein schlägt ein Bass, garniert mit Keyboard-Tönen. Ein düsteres Sprachsample murmelt zur nachdenklichen Jamsession der E-Gitarren. "You might recognize a very famous old man", schreiben MELANCHOHOLICS zur Stimme – sorry, I don't, macht aber nix. Auch hier wird wieder geschichtet, verdichtet, bis am Ende alles zerfließt. Selten habe ich eine Single so oft durchlaufen lassen wie diese. Dichter als der dichteste Soundtrack ist "Masking My Monkeys", vergleichbar mit dem Flächenzauber des französischen Projektes LAND. Von der Langsamkeit und Zähigkeit der Musik kommen BOHREN UND DER CLUB OF GORE als Referenz in Frage. Ungeheuer analog klingende, zum Anfassen spürbare Töne. Es ist – nach einigen digitalen – die erste Vinylveröffentlichung von MELANCHOHOLICS, deren Artwork sich der Qualität der beiden Stücke anpasst. EMANUEL STRIXNER, ein junger deutscher Künstler, hat Inlay und Cover gestaltet, oder eigentlich muss es heißen: die Cover, denn die 7inch gibt es in mehreren Farbkombinationen. Auch das Vinyl selbst in schillerndem Dunkelblau ist ein Hingucker. Muss in den Plattenschrank! |
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| Kulturterrorismus.de Innerhalb der international hochkarätig besetzen 7inch Serie aus dem Haus Drone Records finden sich immer wieder Deutsche Interpreten wie Melanchoholics, welche tief berauschende Sounds zum Besten geben, die das Spektrum von (Space) Ambient bis hin zum or- ganischen Dark Ambient abdecken/ bedienen. “Masking My Monkeys” von Melanchoholics erblickte in dunkelblauem Vinyl und einem von Emanuel Strixner entworfenen Cover (in verschie- denen Farben erhältlich) das Licht der Welt – Komponenten, welche den Geist dieser Publikation unterstreichen, der leicht strange vorkommt, wenn man sich seltener bis gar nicht mit Werken aus dieser Szenerie befasst. Inhaltlich erörtern die Herren Benedikt, Philip & Lutz hinter Melancho- holics auf “Masking My Monkeys” die Themen “Like Thunderstorms In July” & “Message For The Operator”, die kopflastige Auseinander- setzungen vom Konsumenten fordern, um gewünschten Effekt, Kopfkino, zu erzielen. Auf der A-Seite klingen Melanchoholics wie eine Space Ambient Version von His Divine Grace, welche sich vor allem durch das Zusammenspiel der Akzentuierungen (knarzende Störsequenzen, kraftvolle Gitarrenlinien & bedrohliche Akkordioneinsätze) ins Gedächtnis “brennt”! Hingegen die B-Seite wartet mit organischem Dark Ambient auf, den die Akteure besonders durch fortlaufende Sprach- & Tonsamples und Gitarrenanschläge in Szene setzten. Wer den “handgemachten” Ambient der rein synthetischen Variante vorzieht, sollte Melanchoholics unbedingt antesten! Fazit: Melanchoholics offerieren mit “Masking My Monkeys” ein durchweg gelungenes (kurzweiliges) Ambient-/ Drone Release, das sich im Wesentlichen durch seine Organik von anderen Protagonisten abhebt – meine absolute Empfehlung! |
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